GRÜN konkret: Wirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus

  • Bioenergiedörfer und Bioenergieregionen fördern – Überdimensionierte Biogasanlagen allein sind das falsche Mittel zur Energieerzeugung, sie reduzieren den Landwirt und die Landwirtin auf den Energiewirt und die Energiewirtin, schaffen Monokulturen und gefährden heimische Wälder durch Übernutzung. Es gilt daher Projekte zu fördern, die Energie vor Ort selbst produzieren und nutzen. Überschüsse daraus unterstützen neue Wirtschaftansiedlungen, tragen zu finanziell autarken Kommunen bei und aktivieren die Mitbestimmung der Menschen vor Ort.
  • Marketinggesellschaft auf Kreisebene gründen – Welcome-Center einbinden, Fusion der Tourismusverbände Mecklenburgische Schweiz und Mecklenburgische Seenplatte mit einem einheitlichen Konzept unter Mitwirkung und Einbeziehung der privaten Wirtschaft und freier Initiativen
  • Industrielle Massentierhaltung und ländliche Monokulturen überwinden
  • Unterstützung der Bürger und der Wirtschaft bei der Suche nach Fördermöglichkeiten und Investoren in den Bereichen Gebäudesanierung, erneuerbare Energien, nachhaltiger Tourismus und ökologische Landwirtschaft
  • Landeszentrum für erneuerbare Energien zur Ansiedlung innovativer Projekte und zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen nutzen
  • Förderung der Produktion, Veredelung und Direktvermarktung regionaler Produkte, insbesondere aus dem Bereich der Ernährungswirtschaft – Regionalläden in allen Städten und touristischen Zentren, Ausbau der Grünen Märkte
  • bestehende Naturparke fördern und Naturpark "Mecklenburgische Kleinseenplatte" gründen. Die Naturausstattung der Mecklenburgischen Kleinseenplatte ist einmalig und unser Kapital. Naturparke schließen das menschliche Wirken mit ein und lenken es in ressourcenschonende Bahnen. Naturparke sind die Werbeträger unserer Region und fördern damit die heimische Wirtschaft.
  • Vernetzung der Kreise, Städte und Gemeinden sowie der Wirtschaft mit Bildungs-, Forschungs- und Betreuungseinrichtungen fördern
  • Rad- und Fußwanderwegeplanung für den gesamten Kreis, Ausbau und Vernetzung der Radwege
  • Verkehrsverbund Mecklenburgische Seenplatte mit guter Überland-Anbindung gründen Aufbau eines schlüssigen ÖPNV-Konzeptes:
    Einrichtung einer Projektstelle ÖPNV mit der Zielsetzung eines nutzerfreundlichen Gesamtkonzepts, das sowohl die Belange der einheimischen Bevölkerung als auch der Gäste berücksichtigt;
    Anpassung der Umsteigezeiten Bus / Bahn;
    Anbindung der ländlichen Räume durch BürgerInnenbusse;
    Anbindung der Vororte an das Stadtbussystem und an das Radwegenetz;
    Abstimmung auf Belange von Schülerinnen und Schüler, ältere Menschen und BerufspendlerInnen;
    Anschluss von Neubrandenburg an das IC-/ICE-Netz;
    bessere Erreichbarkeit der Tourismusregion Mecklenburgische Seenplatte;
    Umwandlung und Erweiterung des Nationalpark-Tickets in ein kostenfreies Ticket durch Umlagefinanzierung;
    Verbesserung der Zug-Anbindung von Neubrandenburg und der Region an Berlin, Schwerin, Hamburg, Rostock, Stralsund und Stettin;
    Regional-Ticket einführen
  • Mitwirkung in der Euroregion POMERANIA - die Mecklenburgische Seenplatte als Mitglied in einem Europa der Regionen verstehen und Partnerschaften ausbauen