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Mittwoch, den 09. Juni 2010

Grüne Mandatsträger tauschten sich aus Grünes Frühstück und kreisübergreifende Themen

Gestern trafen sich die Mandatsträger und sachkundigen Einwohner des Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bahnhofshotel in Waren (Müritz). Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden kreisübergreifende Themen wie Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz, der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen, die Kreisgebietsreform und die geplante Seenprivatisierung diskutiert. Einstimmig hieß es, dass so ein Treffen im November wiederholt werden müsse.

Grüne Mandatsträger tauschten sich aus

Grünes Frühstück und kreisübergreifende Themen


Gestern trafen sich die Mandatsträger und sachkundigen Einwohner des Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bahnhofshotel in Waren (Müritz). Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden kreisübergreifende Themen wie Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/ Neustrelitz, der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen, die Kreisgebietsreform und die geplante Seenprivatisierung diskutiert. Einstimmig hieß es, dass so ein Treffen im November wiederholt werden müsse.

 

Die Mandatsträger bekennen sich zum Theater und begrüßen, dass die Geschäftsanteile der kreisangehörigen Gemeinden auf die jeweiligen Landkreise übertragen wurden. Da der Landkreis Müritz räumlich am weitesten vom Theater entfernt ist und abends zurzeit auch keine Züge mehr zurück fahren, wurde angeregt, einen Theaterbus einzusetzen. Das dürfte sich in einer Tourismusregion bei entsprechender Werbung rechnen.

 

Der Flughafen Trollenhagen wurde insbesondere zwischen den Neustrelitzern und Neubrandenburgern kontrovers diskutiert. Für André Sandmann und Mathias Ko ist der Flughafen eine Frage des Wirtschaftsstandortes Neubrandenburg. Helge Kramer bemängelte hingegen die schwache Auslastung und die starke Subvention mit 20 EUR pro Fluggast. Die Bündnisgrünen einigten sich darauf, dass die hohe Subvention reduziert werden müsse.

 

Das Thema Kreisgebietsreform wurde ebenfalls kontrovers diskutiert. Die Grünen verständigten sich auf folgende Position:

Neubrandenburg soll Kreissitz werden. Die neuen Kreisgrenzen dürfen nicht zu weiteren Wegen für die Einwohnerinnen und Einwohner führen. Die EinwohnerInnen sollen verstärkt auf elektronischem Weg mit der Verwaltung kommunizieren können. Die Rolle der Kreistagsmitglieder ist zu stärken, damit trotz längerer Wege, eine bürgernahe Kommunalpolitik möglich ist.

 

In Mecklenburg-Vorpommern sollen über 200 Seen aus rein fiskalischen Gründen privatisiert werden. Der BUND Brandenburg und der BUND MV haben eine gemeinsame Petition verfasst, um zu verhindern, dass das wertvolle Tafelsilber an wenige Reiche verscherbelt wird. Mit über 110.000 Unterschriften ist sie eine der erfolgreichsten Petitionen der bundesdeutschen Geschichte. Bisher wurde über die Petition noch nicht abgestimmt. Jutta Gerkan, Vorsitzende vom grünen Kreisverband: „Wir unterstützen die Petition und sammeln weiterhin Unterschriften für diese Erfolg versprechende Aktion. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können Mo – Do von 9.30 bis 15.30 Uhr ihre Unterschrift im Regionalbüro, Turmstr. 15, 17033 Neubrandenburg leisten. Die Bündnisgrünen werden sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Seen in ihrer Natur- und Umweltqualität bewahrt bleiben und den Menschen vor Ort und dem sanften Tourismus zur Verfügung stehen.“

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