Antje Roth

Kandidatin für den Landtag
Wahlkreis 21 Mecklenburg-Strelitz I
Landeslistenplatz 25
geboren am 11. Mai 1990
Studentin der Politik und Verwaltung (Erstfach) und Betriebswirtschaftslehre (Zweitfach).
wohnt in Priepert
seit 2009 bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv
seit 2010 Beisitzerin im Kreisvorstand
Antje Roth über ihr politisches Engagement:
„Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass die Ressourcen und Schätze, welche uns Menschen von der Natur geschenkt sind, verantwortungsvoll genutzt werden und auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Oder kurz gesagt: Ich möchte die Welt ein Stück weit zum Positiven ändern. Ich kandidiere als Direktkandidatin für den Landtag, weil ich dafür kämpfen will, dass Konzepte und Inhalte Grüner Politik Eingang in die Landespolitik finden und somit Mecklenburg- Vorpommern und vor allem meiner Heimatregion zu einem langfristig und ökologisch orientierten Aufschwung verhelfen.“
Antje Roth über Probleme der Region Mecklenburg-Strelitz:
„Als zentrales Problem der Region Mecklenburg- Strelitz sehe ich die aktuell betriebene Ansiedelungspolitik, welche dazu führt, dass Industriebetriebe wie große Tiermastanlagen oder Kohlekraftwerke die touristische Attraktivität der Region mindern und somit langfristig viel mehr Arbeitsplätze vernichten als durch sie neue geschafft werden.
Ebenfalls stark verbesserungswürdig sehe ich den Öffentlichen Personennahverkehr. Denn neben seiner zentralen Rolle für den Klimaschutz ist dieser ein wichtiger Faktor für die Attraktivität der Region. In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern und ist es mit Blick auf die zunehmende Alterung und auch auf Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten wichtig, dass durch ein gutes und günstiges Angebot an öffentlichen Nahverkehrsmitteln die Mobilität der Menschen auch ohne Auto gesichert wird.“
Antje Roth - politische Ziele:
„Chancen der Region sehe ich vor allem im Tourismus- und Dienstleistungssektor. Denn die geringe Industrie- und Bevölkerungsdichte sowie die wunderschöne Natur- und Seenlandschaft machen Mecklenburg-Strelitz zu einem idealen Freizeit- und Erholungsort.“
„Die Potentiale der Landwirtschaftlichen Nutzung sollten weiterhin ausgeschöpft werden, wobei ich hier eine Umorientierung für zwingend notwendig halte. So muss jede Form der Bewirtschaftung nach dem Nachhaltigkeitsprinzip erfolgen und ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen der Nutzung des Landes zur Produktion von Gütern und der Schaffung und Erhaltung von Erholungsräumen bestehen.“
„Jegliche Potentiale zur Nutzung alternativer Energien müssen ausgeschöpft und kommunale Kreisläufe und Strukturen gestärkt werden.“
„Ich setze mich für den Ausbau von Ganztagsschulen sowie die Abschaffung des vielgliedrigen Schulsystems ein, das durch das frühe Sortieren der Kinder auf die verschiedenen Schultypen Entwicklungschancen verbaut und vielen Kindern schon frühzeitig die Lust am Lernen nimmt.“
„Bildung darf nicht am wirtschaftlichen Nutzwert ihrer Ergebnisse orientiert sein, sondern muss das Ziel haben, Kinder aus allen sozialen Schichten gleichermaßen zu fördern und niemanden auf dem Bildungsweg zurück zu lassen.“
„Als Kernproblem sehe ich Arbeitsplätze, in denen Menschen zu Niedriglöhnen arbeiten und unter ihrem Wert bezahlt werden. Deshalb brauchen wir einen flächendeckenden Mindestlohn, damit in Zukunft jeder, der arbeitet, auch in der Lage ist, von seinem Gehalt angemessen zu leben.“
„Es ist dringend notwendig, veraltete, gesellschaftliche Rollenklischees zu durchbrechen und eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder Mensch als Individuum akzeptiert und aufgenommen wird.“
„Ich freue mich über jeden einzelnen Wähler, welcher mir mit seiner Stimme Vertrauen und Zuspruch gibt, sowie die Chance verleiht, meine Ziele in die künftige Landespolitik einzubringen.“
„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen.“ (Martin Luther)

