27.04.2007
Grüne enttäuscht über fehlendes politisches Signal zum Bombodrom
Der bündnisgrüne Kreisverband Mecklenburg-Strelitz/Neubrandenburg/Uecker-Randow spricht sich weiterhin dafür aus, dass die Stadt Neustrelitz ein deutliches Zeichen gegen den geplanten Bombenabwurfplatz in Nordbrandenburg setzt. In diesem Zusammen-hang kritisieren die Bündnisgrünen die Haltung der Mehrheit der Stadtvertreter, die die Aufstellung von Schildern verhindert haben. Kurz vor der Wasserdemo am 1. Mai 2007 in Mirow, ist diese kommunalpolitische Entscheidung ein bedauerliches politisches Zei-chen. Die Region in Mecklenburg und Nordbrandenburg sollte geschlossen agieren.
In der Debatte wurde auÃ?erdem leider deutlich, dass die CDU zwar laut Wahlprogrammm gegen das Bombodrom ist, dies aber eher nur ein Lippenbekenntnis ist. Mann solle das nicht so laut sagen, ist die Ã?berzeugung einiger CDU-Mitglieder. Dabei sei daran erinnert, dass die CDU an einer Landesregierung beteiligt ist, die ge-gen den Bombenabwurfplatz klagt. Es bedarf aber groÃ?er politischer Einigkeit und Klar-heit, wenn man sich nicht nur allein auf die Gerichte verlassen will.
â??Wie soll es zu einem Machtwort der Bundeskanzlerin in Sachen Bombodrom kommen, wenn schon die CDU vor Ort beim Widerstand wackelt.â?? gibt Hendrik Fulda, Mitglied im bündnisgrünen Kreisvorstand abschlieÃ?end zu Bedenken.
Die Bündnisgrünen rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre ablehnende Haltung zum Bombodrom am 1. Mai 2007 ab 14 Uhr bei der Wasserdemo in Mirow zum Aus-druck zu bringen und werden selbst vor Ort sein.


